Anna-Maria Mack
Wissenschaftliche Mitarbeiterin · Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - Institut für Gartenbau
URBAN UTOPIA 2026
Torffrei gärtnern – verstehen, vermitteln, verändern
13:50 – 14:50 · Raum 4: Wegwarte
Was bringt Menschen wirklich dazu, torffrei zu gärtnern? Was ist beim Umgang mit torffreien Erden besonders wichtig und warum spielt die Qualität der Rohstoffe dabei eine so große Rolle? Im kurzen Input gibt das Forschungsprojekt HOT zusammen mit der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen e.V. spannende Einblicke in die besonderen Herausforderungen bei torffreien Blumenerden und wirksame Hebel für einen Wandel des Einkaufsverhaltens. Im anschließenden Workshop wird es konkret: Gemeinsam entwickelt ihr Ideen, wie sich unterschiedliche Zielgruppen gezielt ansprechen lassen – praxisnah und interaktiv.
Was bedeutet die Verbindung zwischen Mensch und Pflanze für dich?
„Pflanzen wachsen nicht isoliert, sondern stehen in ständigem Austausch mit ihrer Umgebung – über ihre Wurzeln im Boden, die Blätter in der Luft oder sogar untereinander. Diese Verbindungen sichern ihr Überleben und lassen so ganze Lebensgemeinschaften entstehen. Für mich spiegelt die Clematis dieses Thema wider. Als Kletterpflanze sucht sie aktiv nach Halt und verbindet sich dabei - sie wächst nicht gegen ihre Umgebung, sondern mit ihr. Gerade darin liegt ihre Stärke: in der Fähigkeit, sich anzulehnen, zu verknüpfen und daraus Schönheit entstehen zu lassen. Die Clematis erinnert mich daran, dass Verbindung kein Zeichen von Schwäche ist, sondern von Anpassungsfähigkeit und Vertrauen. Wie sie können auch wir durch Verbindungen wachsen, uns entfalten und über uns hinauswachsen.“
Welche Pflanze inspiriert dich besonders?
„Clematis – ein wunderschöner Farbtupfer im Frühling“